Es kommt oft anders, als man denkt - Die Auswirkungen der Bismarckschen Kulturkampfgesetze auf den Duderstädter Ursulinenkonvent.

07.12.2011


Erarbeitet von Sr. Justina Kaboth OSU (+) und herausgegeben von Dr. Bettina Bommer Buchvorstellung am 7. Dezember 2011

Viele Jahre hindurch hat sich die langjährige Generaloberin der Ursulinen im Bistum Hildesheim, Sr. Justina Kaboth OSU, mit der Geschichte ihres Ordens beschäftigt. Dabei hat u.a. auch die archivische Erschließung des bis ins frühe 18. Jahrhundert zurückreichende Konventsarchiv Duderstadt angeregt und aus Anlass des 300-jährigen Bestehens des Duderstädter Ursulinenklosters im Jahr 2000 eine ungemein informative Ausstellung sowie eine nicht minder umfassende Publikation verantwortet.
Einen besonderen Schwerpunkt ihrer eigenen wissenschaftlichen Arbeit bildete das Schicksal der Ursulinen in der Zeit des Kulturkampfs. Aus ihr heraus ist eine gleichermaßen detailreiche wie anschauliche Geschichte der Duderstädter Ursulinen entstanden, die über Greenwich (England) nach Armidale (Australien) kamen und hier 1882 das erste Ursulinenkloster auf dem fünften Kontinent begründeten. Das umfangreiche Manuskript konnte nach ihrem Tod durch Dr. Bettina Bommer, eine ausgewiesene Kennerin der Geschichte Duderstadts und des Ursulinenklosters, fortgeführt und abgeschlossen werden.
Im Rahmen der Buchvorstellung – das Buch ist in der vom Bistumsarchiv Hildesheim verantworteten Reihe „Hildesheimer Chronik“ erschienen – werden Sr. Ingeborg Wirz OSU, Generaloberin der Ursulinen im Bistum Hildesheim, über die Genese des Buches berichten und Dr. Bettina Bommer einiges aus der Geschichte der Duderstädter Ursulinen im Kulturkampf erzählen; unter stetem Bezug auf die der Buchveröffentlichung zu Grunde liegende Chronik der Duderstädter bzw. Armidaler Ursulinen.

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