Dr. Stefan Voges (Aachen): Dialog und Demokratie in der Kirche.
Wie es zur Würzburger Synode (1971-1975) kam und warum sie immer noch ein gutes Beispiel ist…
In den vergangenen Jahren ist Synodalität in der katholischen Kirche, besonders in Deutschland, zu einem allgegenwärtigen Schlagwort avanciert. Mit dem Synodalen Weg in Deutschland und der Weltsynode sind große Erwartungen verbunden. In Deutschland gab es bereits in den 1970er Jahren eine Hoffnung auf eine synodale Erneuerung der Kirche. Die Würzburger Synode (1971-1975) wurde als gemeinsame Versammlung von Bischöfen, Priestern und Laien ins Leben gerufen, um Aufbrüche in Kirche und Welt aufzugreifen und mitzugestalten. Ein Blick auf die Würzburger Synode zeigt nicht nur historische Entwicklung-en auf, sondern schärft auch den Blick für grundlegende Fragen von Synodalität.
Gerne können Sie die Einladung zu diesem Vortrag in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weitergeben – wir freuen uns auf Sie!
Dr. theol. Stefan Voges leitet seit 2024 den Fachbereich „Geistlich leben“ im Bischöflichen Generalvikariat Aachen.
Seine kirchengeschichtliche Dissertation ist unter dem Titel „Konzil, Dialog und Demokratie. Die Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland als Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils 1965-1971“ in der Veröffentlichungsreihe der Kommission für Zeitgeschichte (Bonn) erschienen.
Vortrag am 24. Februar 2026, 18.30 Uhr in der Dombibliothek Hildesheim (31134 Hildesheim, Domhof 30)