Bischof Godehard von Hildesheim (1022–1038)

Thomas Scharf-Wrede, Jörg Bölling, Monika Suchan (Hrsg.)

Dieser reich bebilderte Band vereinigt die Beiträge von Expertinnen und Experten verschiedener Philologien, der Geschichtswissenschaft aller Epochen seit dem Mittelalter, der Historischen Hilfs- und Grundwissenschaften, der Buch- und Bibliothekswissenschaft, der Christlichen Archäologie, der Liturgiewissenschaft, aber auch der Musikwissenschaft und Kunstgeschichte sowie nicht zuletzt der historischen und religionspädagogischen Theologie. Godehard wird hier erstmals als bedeutsamer Reformer noch vor dem Beginn der Kirchenreform des 11. Jahrhunderts vor Augen geführt. Zum einen erscheint er als leuchtendes Beispiel jener maßgeblichen, die Bedeutung des Kaisers schon im 10. und frühen 11. Jahrhundert zurückdrängenden bischöflichen Akteure. Zum anderen erweist er sich als der neben seinem Amtsvorgänger Bernward bedeutendste, bis in die Gegenwart nachwirkende mittelalterliche Bischof: durch seine Viten und deren Nachleben, durch seine maßgeblichen kirchenrechtlichen Regelungen, schließlich aufgrund der von ihm initiierten oder auf ihn bezogenen Ästhetik in Kunst, Musik, Literatur, Liturgie und Frömmigkeitspraxis.

1. Auflage 2024, 384 Seiten, 21 x 28 cm, fadengeheftet, ISBN: 978-3-7954-3831-9

Zurück

Veranstaltungen

Montag, 2026-05-04
um 18:00 Uhr

100. Geburtstag des Vereins für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim

Sehr herzlich möchten wir Sie zur Feier des 100. Geburtstags des Vereins für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim am 4. Mai 2026, 18.00 h, in die Dombibliothek Hildesheim einladen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dabei sind!

mehr