Von den Hildesheimer Magdalenerinnen und ihrem Kloster - Ein Rückblick aus Anlass der Aufhebung des Klosters vor 200 Jahren

24.08.2010


Vortrag von Dr. Thomas Scharf-Wrede (Hildesheim) am 24. August 2010

Auch in Hildesheim kam es im „religiös bewegten“ 13. Jahrhundert zur Gründung einer Niederlassung der „Büßenden Schwestern der hl. Maria Magdalena“, für die – am Fuße des Michaelishügels – 1294 die Magdalenenkirche errichtet werden konnte. Die Ordensgemeinschaft nahm die Jahrhunderte hindurch eine wechselvolle Entwicklung und blieb auch in der Zeit der Reformation der katholischen Lehre treu.
Erst im Zuge der massiven politischen Veränderungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts fand das Klosterleben ein Ende: am 1. Juni 1810 wurde das Magdalenerinnenkloster staatlicherseits aufgehoben – und die Domina, die 19 Konventualinnen und die 4 Laienschwestern mussten sich neu orientieren.
Der Vortrag will sowohl dem Beten und Arbeiten der Schwestern der Hildesheimer Magdalenerinnen die Jahrhunderte hindurch nachgehen als auch die konkreten Vorgänge um die Aufhebung des Klosters bzw. die Situation des Bistums Hildesheim im beginnenden 19. Jahrhundert näher beleuchten.

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